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Allergien und Psychosomatik

Bei einer Allergie arbeitet das Immunsystem des Menschen auf Hochtouren. Stoffe, die normalerweise harmlos sind, werden als gefährlich eingestuft. Es kommt zu den unterschiedlichsten Reaktionen und es gibt unterschiedliche Substanzen, auf die wir reagieren können.

Allergien bleiben oft unbemerkt

Wenn wir uns eine Allergie aus rein physischer Sicht anschauen, ist es recht einfach! Das Immunsystem schützt unseren Körper gegen Fremdstoffe, wie Mikroorganismen oder sonstige Eiweißverbindungen. Oft bemerken Allergiker gar nicht, dass es sich bei einer Unverträglichkeit um eine Allergie handelt. Die Beschwerden treten nur von Zeit zu Zeit auf und werden daher oft gar nicht wahrgenommen. Die Allergie kann sich durch leichte Hautirritationen äußern, die Augen tränen vielleicht, Ekzeme im Mundbereich oder Müdigkeit äußern sich. Also alles Symptome, die nicht unbedingt auf eine Allergie hindeuten.

Psychosomatische Ursachen von Allergien

Daher können die Auslöser von Allergien auch psychosomatischer Natur sein. Das heißt, es können auch seelische Umstände dazu führen, an einer Allergie zu „leiden“. Dadurch, dass unser Immunsystem ständig gefordert ist und Hochleistungen vollbringen muss, kann der Körper ermüden. Prinzipiell kann diese Reaktion auf die meisten in unserer Umwelt vorhandenen Substanzen stattfinden. Unser Körper und unser neurologisches System reagieren dann auf diese Belastungen aus der Umgebung.

Was bedeutet „psychosomatisch“?

In der Psychosomatik werden die seelischen und psychischen Ursachen für körperliche Krankheiten und Symptome erfasst. Spannungen, die von innen kommen, Stress- und andere Belastungen, zeigen sich dann in körperlichen Symptomen. Dazu zählen unter anderem auch Allergien. Auch ist erwiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen organischen Erkrankungen und seelischen Problemfeldern gibt.

Hier einige Beispiele von Verursachern solcher Reaktionen:

Mögliche Auslöser für Allergien und psychosomatische Erkrankungen

  • Einschneidende Erlebnisse aus der Kindheit, die noch nicht aufgearbeitet worden sind

  • Reaktionen, die noch nicht aufgelöst worden sind im zwischenmenschlichen Kontakt

  • Äußere Belastungen durch nicht sichtbare Substanzen (Pestizide, Abgase etc.)

  • Mangelhafte Ernährung

  • Einschränkende Glaubenssätze und Entscheidungen, die einmal getroffen wurden

  • Dysfunktionen, die hormonell bedingt sind

Psychosomatische Erkrankungen haben also nichts mit Einbildung zu tun, wie leider oft behauptet wird, sondern es können oft seelische Verletzungen zugrunde liegen, die es gilt, herauszufinden.

Diese Beschwerden können oft durch innere Konflikte entstehen die wir „in uns“ austragen. Oft kann es damit zu tun haben, das wir, geprägt von Moralvorstellungen, von Werten, die uns vermittelt wurden, das, was wir wollen, „nicht tun dürfen“.

So kann es zu einer körperlichen Abwehrreaktion kommen, die sich unter anderem auch im Auftreten von Allergien äußert. Eine psychische Belastung kann bei den jeweils Betroffenen zu organischen Veränderungen und körperlichen Beschwerden führen.

Was können wir jetzt als Betroffene tun, wenn bei uns eine Allergie diagnostiziert wurde?

  • Die Aufmerksamkeit weg vom Symptom lenken. Überlegen, welche Bedürfnisse ich habe. Meine Bedürfnisse wahrnehmen. Werden diese erfüllt?

  • Eine objektive Auseinandersetzung mit unserer verletzlichen Seite – über die wir ja normalerweise gar nicht so gerne sprechen.

  • Lernen wir, auf konstruktive Art und Weise mit unseren Gefühlen, wie Wut, Ärger, Traurigkeit, seelischen Schmerz und Verletzungen umzugehen.

  • Überdenken wir auch unsere Ernährung. Denn vielleicht tut uns die ja auch nicht gut?

  • Hören wir öfter auf unsere innere Stimme. Oft hat sie recht.

Das Unterdrücken von Krankheiten kann unter Umständen auch Allergien fördern. Das heißt, wenn ständig nur die Symptome behandelt werden, wird die eigentliche Ursache der Krankheit nur noch mehr ins Innere des Körpers verlagert. Daher ist es wichtig, Krankheiten einer ganzheitlichen Betrachtungsweise zu unterziehen, die den Körper stärkt und dem Immunsystem die Möglichkeit gibt, sich mit dem Problem auseinander zu setzen. Das Symptom gibt uns möglicherweise einen Hinweis darauf, worin die tatsächliche Ursache besteht.

Ganz wichtig ist, je nach Schwere der Erkrankung, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sei es das Gespräch mit einen Arzt oder einem Therapeuten des Vertrauens. Die Herausforderung bei psychosomatischen Erkrankungen ist, das wir ja nicht selbst in uns hineinschauen können. Das macht das Erkennen schwierig.

Individuelle Beratung und Begleitung bei Allergien und psychosomatischen Beschwerden

Falls Sie die Diagnose Allergie bekommen haben und wenn Sie eine individuelle Begleitung möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. In meinem Netzwerk arbeite ich mit Ärzten, Coaches und Therapeuten zusammen, die Sie gerne darin unterstützen, herauszufinden, was Sie tatsächlich benötigen.

In der Zusammenarbeit mit mir, erarbeiten wir gemeinsam individuelle Lösungsansätze, damit Sie wieder Zugriff auf Ihre eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bekommen. Sie werden diese Fähigkeiten wieder sichtbar machen, neu entdecken. Sie entwickeln Ihren ganz persönlichen Lösungsansatz für Ihre ganz persönliche Situation.

Beratung und Begleitung um solche Herausforderungen zu meistern, um schwierige Situationen und Konflikte zu bewältigen – das ist mein Ziel in der gemeinsamen Zusammenarbeit. Gemeinsam steuern wir Ihrer ausgeglichenen Zukunft entgegen.

Sie brauchen Unterstützung?

Falls Sie wertvollen Input brauchen, stehe ich Ihnen gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen mich unter der TelNr. +43 664 4585 383 oder per Mail office@michaelknorr.at