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Phobien

Was ist eine Phobie?

Als Phobie wird im Allgemeinen eine irrationale Angst vor ganz bestimmten Dingen oder auch Situationen beschrieben. Sie lässt sich durch das Vermeiden der Auslöser meist kontrollieren, ist aber dadurch nicht weg.

Auch kann es sein, dass Phobien erlernte Erlebens- und Verhaltensmuster sind. Wenn jeder Angst vor Spinnen hat, dann muss das wohl so sein, oder die Furcht vor bestimmten Insekten wie Bienen, Wespen etc. könnte auch dem Nutzen der Evolution angerechnet werden. In der heutigen Zeit allerdings durchaus überholt. Aber die Möglichkeit kann bestehen.

Da einige Menschen auf diese erlernten Symptome zurückgreifen und sich psychisch mehr darauf konzentrieren als andere, können die Auswirkungen bei diesen Menschen auch wesentlich stärker sein. Und sich in Form von Phobien äußern.

Phobien können verschiedene Formen annehmen

Personen, die unter einer Phobie leiden, ist meist bewusst, dass die Ängste, die dabei entstehen, jeglicher Grundlage entbehren. Besonders häufig kann die sogenannte Sozialphobie auftreten: das ist das Auftreten von Angst- oder sogar Panikreaktionen in sozialen Situationen. Bekannte Phobien sind auch die Spinnen-Phobie, Flugangst oder Platzangst. Auch Rede-Angst gehört dazu. Bereits vor 100 Jahren hat Dale Carnegie festgestellt, dass die größte Angst der Menschen nicht die vor dem Tod ist, sondern die Angst, frei vor anderen Menschen sprechen zu müssen. Es gibt eine Menge an unterschiedlichen Phobien und sie können sich auf alles und gegen jeden richten.

Phobie, Angst oder Furcht – worin liegt der Unterschied?

Bei einer Phobie kommen viele Faktoren zusammen, die die Handlungsfähigkeit des Menschen einschränken können. Das Gefühl, das bei einer Phobie auftritt, ist die Angst vor etwas. Noch einmal kurz zur Definition – was ist der Unterschied zwischen Angst und Furcht?

Angst ist etwas, das gegenstandslos ist und Furcht ist auf etwas gerichtet! Oft ist die Angst mit einen Gefühl der inneren Unruhe verbunden. Angst kann aber auch zu Kreislaufstörungen führen, mit einem Gefühl der Enge, Erstickung oder einem Druckgefühl verbunden sein.

Ursachen für Phobien

Oft können Phobien aus einem belastenden Erlebnis aus der Kindheit entstehen. Und das müssen nicht zwingend Missbrauchs-Erlebnisse sein. Es können auch durchaus andere Dinge zu Phobien führen. Einige Beispiele können sein:

  • Gewalttaten durch Familienmitglieder

  • Aggressionen gegen Kinder

  • Generell schlechte Erinnerungen

  • Eigene Vorstellungen vom Tod

Durch eine systematische Vermeidungsstrategie des Auslösers wird die Abwehr auf diesen noch verstärkt. Der Grund für die Phobie kann oft eine ganz harmlose Wahrnehmung sein: das Heranfliegen eines großen Vogels, ein bestimmter Geruch, der an etwas erinnert, vielleicht auch ein Geschmack oder eine Berührung.

Phobien können auch weitergeben werden durch andere Familienmitglieder, ganz einfach durch Worte oder Taten.

Viele können mit einer Phobie gut leben

Es ist aber auch wichtig zu wissen, dass viele Menschen sehr gut mit Phobien leben können. Das setzt allerdings voraus, dass keine erheblichen Behinderungen im Alltag dadurch bestehen. Daher entsteht natürlich auch kein großer Leidensdruck.

Allerdings kann es von Zeit zu Zeit passieren, dass sich durch die Vermeidungsstrategie die Phobie auf andere Dinge erweitern kann. Falls so etwas passiert, kann es sein, dass die Phobie darauf hindeutet, etwas vergessen zu wollen. Dies erfordert dann oft sehr viel Energie.

Genauso gut ist es möglich, dass die Angst, die zu der Phobie geführt hat, mit der Zeit an Bedeutung verliert und die Phobie quasi gar nicht mehr vorhanden ist. Oft ist es so, dass bei dieser Phobieausprägung rasch Abhilfe geschaffen werden kann.

Die Auslöser einer Phobie können folgende sein:

  • Es gibt ein traumatisches Erlebnis, das wir erlebt haben

  • Es gibt ungelöste Konflikte. Sie sind überfordert und daher offener, in gewissen Situationen mit Angst zu reagieren

  • Wir lesen, hören, beobachten irgendetwas Schlimmes, das uns dann belastet

  • Es gibt etwas, das im Kindesalter normal ist, und wir daran festhalten. Aus welchem Grund auch immer.

  • Wir haben die Phobie „gelernt“. Wir haben sie von jemandem übernommen

In Wahrheit ist die Bewertung einer Situation ausschlaggebend dafür, ob sie zu einer Phobie führt. Die Angst entsteht nie durch die Situation selbst, sondern durch die Gedanken und Gefühle, die wir in dieser Situation haben.

3 Dinge, die gegen Phobien unterstützend wirken:

  • Wir verändern unsere Gedanken

  • Wir versuchen unsere Reaktion des Körpers auf die Situation zu verändern

  • Wir verändern überhaupt unser Verhalten in dieser Situation

Individuelle Unterstützung, Begleitung und Beratung bei Phobien

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie an einer Phobie leiden, oder wenn Sie eine individuelle Begleitung möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. In meinem Netzwerk arbeite ich mit Ärzten, Coaches und Therapeuten zusammen, die Sie gerne darin unterstützen, herauszufinden, was Sie tatsächlich benötigen.

In der Zusammenarbeit mit mir, erarbeiten wir gemeinsam individuelle Lösungsansätze, damit Sie wieder Zugriff auf Ihre eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bekommen. Sie werden diese Fähigkeiten wieder sichtbar machen, neu entdecken. Sie entwickeln Ihren ganz persönlichen Lösungsansatz für Ihre ganz persönliche Situation.

Beratung und Begleitung um solche Herausforderungen zu meistern, um schwierige Situationen und Konflikte zu bewältigen – das ist mein Ziel in der gemeinsamen Zusammenarbeit. Gemeinsam steuern wir Ihrer ausgeglichenen Zukunft entgegen.

Sie brauchen Unterstützung?

Falls Sie wertvollen Input brauchen, stehe ich Ihnen gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch zur Verfügung. Sie erreichen mich unter der TelNr. +43 664 4585 383 oder per Mail office@michaelknorr.at